So planen wir unsere Reisen mit drei Kindern
Am Anfang stand natürlich die grundlegende Frage im Raum: Was genau brauchen wir? Wir haben intensiv recherchiert und viel gegoogelt, mussten jedoch schnell feststellen, dass es nicht die eine perfekte Lösung gibt. Stattdessen gab es zahlreiche passende Ansätze, aus denen wir die für uns optimale Lösung herausfiltern mussten.
“Nichts entwickelt die Intelligenz wie das Reisen.” – Emile Zola
Die erste Frage zur Ausrüstung führte uns direkt zu der Überlegung, welches Zelt am besten für unser Vorhaben geeignet ist. Nach ausführlicher Recherche haben wir uns entschieden, ein Tipi-Zelt für uns Erwachsene und die beiden jüngeren Kinder zu wählen. Für den Ältesten, der von den Kindern das größte Bedürfnis nach einem Rückzugsort hat, fiel die Wahl auf ein Iglu-Zelt.


Das Tipi-Zelt wiegt nur etwa 6 Kilogramm und kann flexibel mit oder ohne Innenzelt genutzt werden. Besonders hervorzuheben ist der fest vernähte Zeltboden, der zusätzlichen Schutz vor Feuchtigkeit und Insekten bietet. Ein weiterer Vorteil des Tipi-Zelts ist die innovative Platzierung der Mittelstange: Diese ist nicht zentral, sondern leicht schräg außerhalb positioniert, wodurch der Innenraum optimal genutzt werden kann.
Das Iglu-Zelt bietet Platz für bis zu drei Personen, verfügt ebenfalls über einen fest integrierten Zeltboden und ist mit einem Gewicht von nur rund 3 Kilogramm ein echtes Leichtgewicht. Damit eignet es sich ideal für Familien, denn sogar ein kleineres Kind kann problemlos beim größeren Geschwisterkind schlafen.
Beide Zelte wurden erfolgreich auf ihre Stabilität im Windkanal getestet. Anschließend haben wir unsere Ausrüstung weiter optimiert und uns nach passenden Schlafsäcken sowie Isomatten oder Luftmatratzen umgesehen – stets mit dem Ziel, ein geringes Gewicht und eine hohe Funktionalität zu gewährleisten. Unsere Wahl fiel schließlich auf Vier-Jahreszeiten-Schlafsäcke, die mit 1.900 Gramm zwar etwas schwerer sind, dafür aber maximalen Komfort und Schutz bieten. Bei den Isomatten entschieden wir uns für ein Modell mit integrierter Pumpe und einer Stärke von 10 cm. Ein zusätzlicher Vorteil: Die Matten lassen sich miteinander verbinden und wiegen lediglich 800 Gramm.
Nach intensiver Recherche und Auseinandersetzung mit der Frage, welche Rucksäcke unseren Anforderungen entsprechen und welches Volumen tatsächlich notwendig ist, haben wir verschiedene Modelle gründlich geprüft und getestet. Dabei stellte sich heraus, dass viele der häufig empfohlenen Modelle unsere Erwartungen nicht vollständig erfüllen konnten. Für unsere beiden jüngeren Kinder entschieden wir uns schließlich für den Quechua 40+10-Liter-Rucksack, der den Vorteil bietet, mit einer Körpergröße von 140 cm bis 170 cm mitwachsen zu könnenhttps://www.decathlon.de/p/wanderrucksack-trekking-bergwandern-mh500-40-10-liter-kinder/_/R-p-324618. Ich selbst wählte den Simond 70-Liter-Rucksackhttps://www.decathlon.de/p/trekkingrucksack-easyfit-mt100-70-liter-herren/_/R-p-309851. Für meinen Mann und unseren ältesten Sohn haben wir uns für die Rucksäcke von Outdoorer entschieden , dem Modell Atlantis 90+10 Liter.https://www.outdoorshop123.com/reiserucksack-atlantis-90-10.html Zusätzlich überlegen wir, einen Bollerwagen mitzunehmen, um die Last besser zu verteilen.
Unsere Planung war damit jedoch noch lange nicht abgeschlossen. Es stand noch die Auswahl der passenden Ausrüstung an, darunter ein geeignetes Kochsystem, ein Filtersystem für sauberes Wasser, Besteck, Kochgeschirr und vieles mehr – stets mit dem Ziel, das Gewicht so gering wie möglich zu halten. Letztendlich fiel unsere Wahl auf einen Spirituskocher von Trangia und ein Filtersystem von Katadyn.
Fazit
Auch in diesem Bereich gibt es viele verschiedene Lösungen, und es ist entscheidend, die Option zu wählen, die am besten zu den eigenen Anforderungen passt. Ich rate jedem, sich so gut wie möglich zu informieren und insbesondere Erfahrungsberichte durchzulesen. Es kann auch hilfreich sein, Webseiten zu besuchen, die thematisch nicht exakt passen, jedoch ähnliche Inhalte bieten. So haben wir beispielsweise auf allgemeinen Trekking-Seiten zahlreiche nützliche Informationen entdeckt. Eine detaillierte Packliste findet ihr hier